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Schon in der Antike galt Trüffel als kulinarische Köstlichkeit und Aphrodisiakum. Als Trüffel werden volkstümlich unterirdisch wachsende Schlauchpilze genannt, die in Symbiose mit Baum oder Straucharten stehen. Entscheidend für das Wachstum von Trüffeln ist der pH-Wert, die Belüftung und Sonnenscheindauer. Zur Suche werden meist weibliche Schweine eingesetzt, die instinktiv hinter dem Trüffelgeruch einen paarungswilligen Eber vermuten. Da diese den begehrten Trüffel gerne selber fressen, werden zunehmend Hunde zur Suche eingesetzt, da sie nicht so gefräßig sind.
Die Saison des weißen Albatrüffel (Tuber magnatum Pico) beginnt im September und endet im Januar. Der Albatrüffel hat einen intensiven Geruch und einen feinen Geschmack. Da dieser beim Erhitzen seinen Geruch verliert, wird er niemals mitgekocht, sondern frisch über das fertige Gericht gehobelt.
Die Saison des schwarzen Perigordtrüffel (Tuber melanosporum Vitt) beginnt Anfang Dezember und endet Mitte März. Der schwarze Trüffel hat einen intensiven Geschmack, der auch bei starkem Erhitzen an andere Speisen des Gerichtes weiter gegeben wird. Zum Mitkochen und Garen von Fisch, Fleisch und Schmorgerichten ist er hervorragend geeignet.
Der Herbsttrüffel (Tuber Uncinatum Vitt) ist eine der am häufigsten vorkommenden Trüffelart, dessen beste Lebensgrundlagen er in Italien findet. Die Saison des schwarzen Trüffels beginnt Anfang Oktober und endet im März. Der Herbsttrüffel hat einen intensiven Geruch und nimmt bei voller Reife eine rübenartige Note an.
Der Himalaya Trüffel (Tuber himalayensis) ist schwarz, warzig, riecht ein wenig nussig und ist so etwas wie eine kleine Sensation. Der Einzug in die deutsche Küche ist nicht mehr aufzuhalten und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Er ist im Vergleich zu seiner noblen Verwandtschaft aus dem Piemont oder Perigord der kleine Bruder aus Fernost. Aber er ist erschwinglich und das ganze Jahr über zu bekommen. Der Trüffel vom Nu River zeichnet sich durch seine intensive schwarze Farbe, feine Marmorierung und einen reinen Geruch und Geschmack aus. Die Knollen sind drei bis fünf Zentimeter groß und durch die unberührte Natur frei von Fremdeinflüssen.
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